Einsatzmöglichkeiten

Wer kann mitmachen?

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VHS

Seit einiger Zeit laufen die Einführungskurse in das pädagogische Handpuppenspiel in der VHS in Viersen.
Die Teilnehmer kommen aus unterschiedlichen Berufsgruppen oder möchten die Puppen im privaten Alltag einsetzen.
In diesen Kursen steht die Spielfreude im Vordergrund und sehr schnell fallen die anfänglichen Bedenken „Das kann ich nicht.“
Spieltechnik und Tipps zur Handhabung werden vermittelt und dann wird gespielt, probiert, gezweifelt und ganz viel gelacht. Und nicht wenige verlassen den Kurs und haben sich in die kleinen Puppengesellen verliebt und relativ schnell finden wieder weitere Puppen ein neues Zuhause.

KITA

Die Arbeit mit dem Besten, was wir hervorbringen können, unseren Kindern, stellt ganz besondere Herausforderungen an unsere Erzieherinnen und deren Kollegen. Und dabei können sie ganz viel Unterstützung von den verschiedenen Handpuppen bekommen.

Die Puppe wird zum Zuhörer, zur Identifikationsfigur für so manches Kind, sie unterstützt bei „Spezialaufträgen“, regt die Phantasie an, ist vielseitig einsetzbar, die ein oder andere Aufgabe übernimmt sie gerne, ohne dabei zu erziehen. Das überlässt sie gerne den Profis.
Die Handpuppen gewinnen schnell die Herzen der Kinder und werden Teil der Gruppe. Sie werden zu Freunden, die schon nach kurzer Zeit aus dem Gruppenalltag nicht mehr wegzudenken sind.
Im Einführungskurs gibt es genug Tipp und Tricks, damit nicht nur jeder Morgenkreis zu einem Erlebnis wird.
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OGS

Nach der Schule nicht direkt nach Hause, sondern noch ein paar Stunden in der OGS verbringen? Für viele Kinder Alltag und ihre Betreuerinnen und Betreuer sind bemüht, diese Stunden nicht nur mit Pflichtprogramm zu füllen, sondern Abwechslung und Spaß in die Nachmittage zu bringen.

Auch hier haben die lustigen Handpuppen Einzug gehalten. Ob als Spielgefährte, Geschichtenerzählerin, Problemlöserin oder Kumpel, die Handpuppen bieten zahlreiche Einsatzmöglichkeiten und tragen zu einem kurzweiligen OGS-Alltag bei.

Handpuppen in der Betreuungsarbeit bei Menschen mit demenziellen Erkrankungen

Kinderkram? Mitnichten! Die Handpuppen finden auf Grund ihres „Wesens“, ihres Äußeren schnell Zugang zu älteren Menschen. Die Senioren lassen sich mit Hilfe der Klappmaulpuppen schneller mobilisieren und nicht selten gelingt es mit ihrer Hilfe einen Zugang zu den demenziell erkrankten Menschen zu finden, sowohl emotional als auch zur Anregung der Kommunikation.
Von Einzel- oder Gruppenaktivierung profitieren die Senioren, denn die Handpuppen geben Handlungsimpulse.
Einfühlungsvermögen und ein respektvoller Umgang sind Grundvoraussetzung für die Zusammenarbeit. Nur so wird die Aufmerksamkeit der Senioren durch die Puppe erweckt und es entsteht eine vertrauensvolle Gemeinsamkeit.
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Aktivierung von Menschen mit Beeinträchtigung




Aktivierung von Menschen mit Beeinträchtigung

Aber auch in der Arbeit mit Menschen mit geistiger Behinderung finden die großen Puppen ihre Einsatzbereiche.
Sei es in der Förderung der Kommunikation oder auch bei der Anbahnung von Verhaltensänderungen, die Möglichkeiten die großen Handpuppen einzusetzen sind vielfältig.

Gemeinsam mit einer Handpuppe fällt vieles so viel leichter. Man kann wunderbar mit ihr erzählen, Unsinn machen und mit Hilfe der neuen Gefährtin machen Bewegungsangebote viel mehr Spaß.

Menschen mit Beeinträchtigungen schließen die Puppen schnell ins Herz und mit ihrer Hilfe öffnen sich Türen, es entsteht ein Miteinander, das einzigartig ist. Die Puppe wird zum Partner bei der Bewältigung kleiner Probleme und wird sehnsüchtig zu den gemeinsamen Treffen erwartet.

Lesepaten / Bücherei

In vielen Stadtbüchereien sitzen die Handpuppen im Regal und warten dort auf ihren Einsatz. Nun stellen sich die viele Fragen:

• Eignet sich die Klappmaulpuppe überhaupt als Lesepatin?
• Wie spiele ich mit der Puppe?
• Welche Rolle kann die Handpuppe beim Vorlesen einnehmen? oder
• Ist die Puppe vielleicht die bessere Geschichtenerzählerin?

Diesen Fragen werden wir auf den Grund gehen und die Rolle der Handpuppe in der Bücherei genauer unter die Lupe nehmen.
Neben dem Erlernen der Spieltechnik steht der Einsatz in der Bücherei im Vordergrund. Wie können die Lesepaten die Puppe wirkungsvoll einsetzen, damit die Lesestunde für die Kinder ein ganz besonderes Erlebnis wird. Und bieten sich mit Hilfe der Puppe weit mehr Möglichkeiten als das Vorlesen von Geschichten?
Die Möglichkeiten sind vielfältig und bringen Schwung in den Lesealltag.
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Interessierte

Um die Puppen einzusetzen, muss man jedoch keine pädagogische Fachkraft sein.
Da gibt es Eltern und ganz besonders auch Omas und Opas, die mit ihren Enkeln mal etwas ganz Anderes machen möchten. Nicht selten „leben“ die Puppen schon im Hause, doch bis dato hüten sie nur das Regal oder schlummern auf dem Dachboden.
Wer sich einmal getraut hat, die Handpuppe zum Leben zu erwecken, wird schnell merken, wie viel Freude es macht, die Puppen zu bespielen und die Besuche der Enkelkinder werden ein bisschen verrückter.
Auch Menschen, die sich ehrenamtlich betätigen, ob im Krankenhaus, in Freizeitprogrammen für Kinder oder in Seniorenheimen bekommen mit Hilfe der Puppen neue Impulse. Und alle, die das Kind in sich noch einmal wecken wollen und einfach nur Spaß haben möchten, sind hier herzlich willkommen.
Warum nicht mal etwas anderes versuchen? Das Rüstzeug für das Spiel mit den Handpuppen bekommen Sie in diesem Einführungsseminar.